Archiv für das Tag 'Web 2.0'

Mrz 09 2010

CeBIT 2010 – Fundstücke

CeBIT-Fundstücke

Es war wieder CeBIT-Zeit in der niedersächsischen Landeshauptstadt Hannover. Und während sich die Deutsche Messe AG und die kommunalen Volksvertreter in alljährlichen Ritualen den Kopf darüber zerbrechen, wie denn die Attraktivität dieser einst so wichtigen Veranstaltung für die Computerwirtschaft wieder zu steigern sei, sind die PR>Indianer gleichfalls in alljährlicher Gewohnheit über das Gelände gelaufen und haben eine Idee in ihr Reisegepäck aufnehmen dürfen. Weiterlesen »

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Mrz 01 2010

Gemeinsam mit den PR>Indianern auf Pirsch gehen – erste Termine für 2010

Wissen jagen

Wissen jagen

Eines der Synonyme für die Worte “auf die Pirsch gehen” lautet: Auf die Jagd gehen. Nun geht man gemeinhin häufig davon aus, dass hiermit die Jagd nach einem Gegenstand oder finanziellen Annehmlichkeiten gemeint sind.
In gewisser Weise trifft das auch zu – je nachdem, wie und in welcher Situation Sie diese Begriffe werten.

Gemeinsam mit den  PR>Indianern “auf die Pirsch zu gehen” bedeutet, sich auf Wissen zu freuen und eigene Kenntnisse gewinnbringend für alle Beteiligten einzubringen. Weiterlesen »

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Jan 25 2010

Der Papst sagt: Gehet hin und bloggt!

Die Welt vernetzt

Ich gestehe: Diese Überschrift oder auch Teaser habe ich einer örtlichen Anzeigenzeitung entnommen. Sie macht jedoch deutlich, wie extrem sich derzeit der Wandel in den Medien vollzieht. Denn: Anlässlich des Welttages der sozialen Kommunikation, am 24. Januar, der einst von Papst Paul VI. 1967 initiiert worden ist, macht der Aufruf des derzeitigen Oberhauptes der katholischen Kirche mehr als deutlich, dass alle Institutionen aufgerufen sind, das eigene Bild der Kommunikation zu überdenken und das eigene Handeln entsprechend anzugleichen.

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Jan 14 2010

Social Media statt SuperBowl

Autor: Ludger Brenner. Abgelegt unter Social Media

Da tut sich was...

2009 wird von vielen Bloggerkollegen als das Jahr des Durchbruchs der Sozialen Medien bezeichnet. Twitter, Facebook und Co. sind in fast aller Munde und allmählich verstehen es auch die ersten Unternehmen, sinnvoll mit den neuen Möglichkeiten umzugehen. Gerade die niedrigen Hürden, wie geringe Produktionskosten und -prozesse, die unaufwendige Veröffentlichung und Verbreitung in den verschienden Kanälen oder die einfache Zugänglichkeit der Tools zogen eine Stagnation in der Nutzung klassischer Medien nach sich.

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Dez 26 2009

Der PR>Indianer Adventskalender-Check XXIV – Amar es compatir

Lieben heisst teilen

Amar es compatir bedeutet so viel wie: Lieben heisst teilen. Das mexikanische Sprichwort verbirgt sich u. a. in dem Onlineadventskalender der Hilfsorganisation Aktion Deutschland hilft, welcher auch den Abschluss der diesjährigen Reihe des Kalenderchecks von Non-Profit-Orgnaisationen der PR>Indianer bildet.

Aktion Deutschland hilft ist ein noch recht junger gemeinnütziger Verein, welcher 2001 von zehn renommierten Instititutionen ins Leben gerufen worden ist. Ziel ist es, im Falle einer Katastrophe schnell und effektiv Hilfe leisten zu können. Durch das Know-how in der Auslandshilfe der einzelnen Organisationen ist es möglich, ohne Zeitverzögerung notleidenden Menschen effektiv zur Seite zu stehen. Erfolgreiche Arbeit konnte somit weiter optimiert werden. Bestehende Strukturen helfen so z. B. Kosten zu reduzieren und bestehende Kapazitäten zielgerichtet zum Einsatz zu bringen. Die Hilfsorganisation ist somit eine konsequente Entwicklung auf dem Feld der gemeinsamen Bestrebung wirkungsvolle Arbeit zu leisten und zwar dort, wo sie gerade am dringensten benötigt wird. Drüber hinaus stärkt das Konzept der vereinten Hilfe das Vertrauen in die Spender und der Stakeholder. Zu den Mitgliedern des Vereins gehören humaintäre Größen, wie action medeor e. V., ADRA Deutschland e. V., Arbeiter-Samariter-Bund Deutschland e. V. oder auch CARE Deustchland-Luxemburg e. V.

Gemeinsame Aktivitäten in der Welt verlangen ebenso ein kooperatives Verhalten und Auftreten im Internet. So ist es nur konsequent wenn  auf der Website des Vereins Deutschland hilft e. V. ein Onlineadventskalender dargestellt wird. Dieser ist, entsprechend den Anforderungen des Web 2.0 mit kleinen Raffinessen ausgestattet. Bei dem Klick auf das Türchen des Tages öffnet sich ein kleines Pop-Up Fenster und man erhält ein Sprichwort aus dem jeweiligen Land, welches thematisch als Schwerpunkt gewählt geworden ist. Ein anschließender kleiner Text erklärt, mit welch geringem Aufwand es möglich ist, große Hilfe zu leisten – dauerhaft und nachhaltig. Damit verbindet der Kalender nicht nur einen Einblick in die verschiedenen Teile dieser Welt, sondern er vermittelt auch recht geschickt, dass jeder einzelne Betrachter in der Lage ist, das Seine zur Linderung der globalen Not beizutragen.
Lieben heisst teilen – so kann der Besucher des Onlineadventskalenders über das entsprechende Türchen gleich ganz unkompliziert seine Spende abgeben. Das vorbereitete Formular ermöglicht es, die Gabe entweder per Bankeinzug oder über Kreditkarte zu zahlen. Und daüber hinaus ist es möglich, sich ganz virtuell in weihanchtliche Stimmung zu versetzen. Der als Adventskalender dargestellte Weihnachtsbaum, kann wahlweise mit Licht oder auch nur von dem Schein der Kerzen illuminiert werden.

Auch nach dem Heilgen Abend wünschen die PR>Indianer dem Onlineadventskalender der Aktion Deutschland hilft e. V. viele spendenfreudige Menschen.

An dieser Stelle habe ich noch ein kleines persönliches Anliegen. Auch wenn es sich dabei nicht um die Darstellung und Erläuterung eines Kalenders handelt, liegt mir daran, den AIDS-Hilfe Verein kurz zu erwähnen. Die Lazaruslegion Hannover e. V. braucht jegliche erdenkliche Unterstützung. Die Organisation hilft betroffenen Menschen schnell und unbürokratisch in allen Dingen des alltäglichen Lebens. Eine wunderbare Vorstellung und ein interessantes Interview mit dem Vorsitzenden Wolfgang Ester finden Sie auf dem Blog meiner Kollegin Stephanie Ristig-Bresser von ars:scribendi. Lieben Dank für die Aufmerksamkeit auch zu diesem Thema.

Ebenfalls herzlichen Dank an Holger Ballwanz von der Agentur PR4YOU für den Tipp zu diesem Adventskalender.

Bildquelle: Aktion Deutschland hilft e. V.

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Dez 24 2009

Der PR>Indianer Adventskalender-Check XXIII – Ein Engel schaut immer auf Dich

Ein Engel hat ein Auge auf Dich!

Kennen Sie Äthiopien? Nein, nicht nur wo es auf dem Globus zu finden ist. Kennen Sie das Land so wirklich, möglicherweise von einem Urlaubsaufenthalt?
Ich muss gstehen, dass ich Afrika und insbesondere dieses Land noch nicht erfahren konnte. Damit dürfte ich mich jedoch in Gesellschaft Vieler bewegen. Einer der wenigen Menschen, welcher Äthiopien kennen dürfte, wie die berühmte Westentasche ist der österreichische Schauspieler Karlheinz Böhm. 1981 bereiste Böhm zum ersten Mal das Land und besuchte ein Flüchtlingslager in Babile (Ost-Äthiopien). Der in Darmstadt geborene Schauspieler startete gemeinsam mit den Heimatlosen das erste Projekt und gründete in dem ca. 30km entfernten Erer-Tal vier Dörfer, wo die Menschen siedeln konnten. Von nun an begann die kontinierliche Arbeit Böhms in Äthiopien. Mit den Aufgaben und der gestiegenen Verantwortung benötigten der Künstler und seine Unterstützer ein rechtliches Korsett und so wurde 1989 in der Schweiz die Stiftung Menschen für Menschen gegründet, welche 1981 schon zuvor in Deutschland als Hilfsorganisation ins Leben gerufen worden war. Doch was ist eigentlich der Antrieb eines Menschen, wie Karlheinz Böhm, eine Aufgabe auf sich zu nehmen, welche überaus verantwortungsvoll ist und die darüber hinaus einen großen Teil der eigenen Zeit und der eigenen Energie beansprucht?

Äthiopienkenner Karlheinz Böhm

“Als Motivation dient mir das kleine Wort WUT – Wut über die ungerechte und menschenverachtende Diskrepanz zwischen Arm und Reich,” lautet die Antwort des über 80jährigen Helfers.

Heute ist die Stiftung Menschen für Menschen in neun Regionen Äthiopiens aktiv und leistet Hilfe unter dem Gesichtspunkt der “integrierten ländlichen Entwicklung”. Das von der Hilfsorganisation entwickelte Konzept berücksichtig die Verzahnung ganzheitlicher Projekte, wie den agrar-ökologischen Anbau, den Ausbau des Gesundheitswesens, den Bau von Brunnen und die Errichtung  von Schulen.

Äthiopien kennenzulernen mag aus heutiger Perspektive noch nicht realisierbar sein. Dennoch gibt es eine wunderbare Alternative. Der Onlineadventskalender der Stiftung Menschen für Menschen vermittelt jeden Tag neue Eindrücke und Kenntnisse. So erfährt man, wie Weihanchten in Äthiopien gefeiert wird, wie man dort den Kaffee zubereitet, lernt König Salomo und die Königin von Saba kennen und begegnet Bildern aus einer anderen Welt. So z. B. die Kirchengemälde des Gotteshauses Debre Birhan Selassie in Gondar. 104 Engel wachen hier über die Geschicke der Besucher. Und gleichgültig, wo man sich auch befinden mag. Ein Engel schaut auch immer auf Dich! Lernen Sie einfach mal Äthiopien kennen. Begeben Sie sich auf die Reise in ein fernes Land, ohne die Heimat verlassen zu müssen.

Die PR>Indianer wünschen dem Onlineadventskalender der Stiftung Menschen für Menschen viele wissbegierige Besucher und freuen sich auf die Begeisterten, welche Äthiopien zu neuer Kraft verhelfen.

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Dez 23 2009

Der PR>Indianer Adventskalender-Check XXII – “Wer immer meinen Sohn findet… “

Leben geben...

“Wer immer meinen Sohn findet, den bitte ich, um meinetwillen für ihn zu sorgen.”
Dieser Satz war auf einem Schild zu lesen, weches der ca. fünfjährige José um den Hals trug als ihn der britische Journalist John Langdon-Davies kennenlernt.

Dies geschah im spanischen Bürgerkrieg also in der Zeit von 1936 bis 1939 als die demokratisch gewählte republikanische Regierung Spaniens mit den Pustschisten unter General Franco kriegerische Auseinandersetzungen führte. Franco und seine Anhänger gewannen den blutigen Streit und es begann die Zeit der Diktatur, der sogenannte Franquismus, welcher das Land bis 1975 lähmte.

Doch zurück zu unserer kleinen aber bedeutenden Begegnung. Langdon-Davies beschließt über seine Berichterstattung über den Verlauf des Krieges hinaus zu gehen und sich aktiv für die Nöte der am ärgsten betroffenen Opfer einzusetzen: Den Kindern. Die Idee des gebürtigen Briten war, dass die Einwohner Englands Patenschaften für jeweils ein Kind übernehmen konnten. So wurde im April 1937 in London die “Foster Parent’s Scheme for Children in Spain” gegründet, was gleichsam der Grundstein für die heute international tätige Hilfsorganisation Plan International gewesen ist.
Von nun an nimmt die Geschichte ihren Lauf. Im zweiten Weltkrieg kümmert sich Plan verstärkt um jüdische Kinder, welche auf der Flucht vor den Nationalsozialisten ihre Eltern verloren hatten.
In den folgenden Jahren wächst die Organisation und damit ihre Aufageben erheblich. Plan International ist über die Zeit ein internationaler Hilfeverein geworden. Und obwohl schon 1952 ein Büro in München eröffnet worden ist, so wird doch erst im Jahr 1989 mit der Bezeichung Plan International Deutschland e.V. eine ständige Koordinationsstelle in der BRD eingerichtet. In diesem Jahr also darf Plan Deutschland auf sein 20jähriges Bestehen zurückblicken. Und zu Recht dürfen die Mitarbeiter stolz auf ihre Tätigkeit sein. So werden alleine von dem deutschen Büro aus 280.000 Kinderpatenschaften betreut und mehr als 2 Millionen Menschen über die eigene Kommunikation angesprochen.

Apopros Kommunikation: Auch Plan Deutschland hat einen Onlineadventskalender. Dieser ist entsprechend den programmatischen Schwerpunkten der Kinderhilfsorganisation ausgerichtet. Hinter der Türchen verstecken sich Erlebnisberichte, welche Paten bei der Zusammenkunft mit ihren Kindern erfahren durften, Ausstellungsverweise die den Bezug zu der Arbeit von Plan International aufzeigen, E-Cards oder Veranstaltungshinweise welche die Regionalgruppen des Vereins auf die Beine stellen.
Somit ist immer gewährleistet, dass der Bezug zu den Absichten der Organisation hergestellt ist und dass eine direkte Identifikation mit dem potentiellen Paten zu “seinem” Kind aufgebaut werden kann. Darüber hinaus werden ebenso kleien Gewinne verlost, womit der Sympathiewert gesteigert wird.

Die PR>Indianer wünschen dem Onlineadventskalender von Plan Deutschland viele Besucher, welchen das Anliegen, die Not der Schwächsten einer Gesellschaft zu lindern gemein ist.

Bildquelle: © Gizmo/ PIXELIO

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Dez 08 2009

Der PR>Indianer Adventskalender-Check VII – Advent im Web 2.0

Anhören und helfen

Anhören und helfen

Wie es sich für die Neuen Medien gehört, sind diejenigen Tools von größerer Effizienz, welche zum Hinschauen und/oder Hören animieren. Ergänzend zum geschriebenen Wort vermitteln Pod- und Vodcasts Emotionen auf ganzer Linie und bereiten darüber hinaus auch mehr Freude bei der Erfahrung der zu vermittelnden Inhalte.

Getreu dem Gedanken des Mitmachens und Weiterverbreitens präsentiert sich auch der Advent.Podcast.de. Was steckt nun hinter diesem ungewöhnlichen Projekt?
24 Tage werden Audiofiles zum freien Download zu Verfügung gestellt. Geschichten, Musik, Fröhliches und Nachdenkliches rund um die Adventszeit. Unter jedem tonalen Beitrag kann man sich über eine der zahlreichen Non-Profit-Organisationen informieren und bei Gefallen mit großem Herzen tätig werden.

Die Idee, welche hinter diesem wundervollen Projekt steht, ist einerseits NPOs unter die Arme zu greifen, deren Bekanntheitsgrad  nicht gleich dem eines großen Verbandes ist und andererseits den Beweis anzutreten, dass es auch ohne große Werbebudgets möglich ist, Gelder zu akquirieren, um diese dann den entsprechenden Organisationen direkt zukommen zu lassen.

Der Wettbewerb innerhalb der Non-Profit-Organisationen ist groß. Gerade die Kleinen haben kaum Ressourcen, um nachhaltiges Marketing oder Öffentlichkeitsarbeit zu leisten. Dennoch sind es die vielen lokalen Vereine, welche das gesellschaftliche Wohl entscheidend prägen und mitbestimmen. Oft nimmt man sie kaum wahr, denn ihre Arbeit vollzieht sich meist ungeachtet der täglichen Pressemeldungen. Um so wichtiger ist es gerade in einer Zeit der finanziellen Umstrukturierung, einmal genauer in die gemeinnützige Welt vor Ort zu schauen.

Der Advent.Podcast. de ist genau der richtige Ansatz, uns über die vielfältige Lebendigkeit des gesellschaftlichen Gemeinwohls zu informieren. Hier werden Organisationen benannt, die unglaublich viel leisten. “Väter helfen Vätern e. V. “, die “Tiertafel Deutschland e. V.”, die “Kindergarteninitiative Ottobrunn e. V.” sind einige der Institutionen, welche in den ersten Tagen der besinnlichen Zeit vorgestellt worden sind.

Advent im Web 2.0 – hervorragend umgesetzt ist ebenso die Vernetzung innerhalb des Social Media Bereiches. Kaum eines der relevanten Tools wird ausgelassen und wir können die Aktivitäten über Twitter, Facebook, Flickr und Youtube immer mitverfolgen/daran teilhaben.
Der hauseigene Trailer vermittelt professionell die Verquickung in die virtuelle Welt:

Die PR>Indianer sehen in dieser Art der Bekanntmachung und des Marketings ein nachahmenswertes Beispiel. Herzlichen Glückwunsch an die Macher des Advent.Podcast.de.

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