Archiv für das Tag 'Soziosponsoring'

Jan 14 2010

Social Media statt SuperBowl

Autor: Ludger Brenner. Abgelegt unter Social Media

Da tut sich was...

2009 wird von vielen Bloggerkollegen als das Jahr des Durchbruchs der Sozialen Medien bezeichnet. Twitter, Facebook und Co. sind in fast aller Munde und allmählich verstehen es auch die ersten Unternehmen, sinnvoll mit den neuen Möglichkeiten umzugehen. Gerade die niedrigen Hürden, wie geringe Produktionskosten und -prozesse, die unaufwendige Veröffentlichung und Verbreitung in den verschienden Kanälen oder die einfache Zugänglichkeit der Tools zogen eine Stagnation in der Nutzung klassischer Medien nach sich.

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Dez 24 2009

Der PR>Indianer Adventskalender-Check XXIII – Ein Engel schaut immer auf Dich

Ein Engel hat ein Auge auf Dich!

Kennen Sie Äthiopien? Nein, nicht nur wo es auf dem Globus zu finden ist. Kennen Sie das Land so wirklich, möglicherweise von einem Urlaubsaufenthalt?
Ich muss gstehen, dass ich Afrika und insbesondere dieses Land noch nicht erfahren konnte. Damit dürfte ich mich jedoch in Gesellschaft Vieler bewegen. Einer der wenigen Menschen, welcher Äthiopien kennen dürfte, wie die berühmte Westentasche ist der österreichische Schauspieler Karlheinz Böhm. 1981 bereiste Böhm zum ersten Mal das Land und besuchte ein Flüchtlingslager in Babile (Ost-Äthiopien). Der in Darmstadt geborene Schauspieler startete gemeinsam mit den Heimatlosen das erste Projekt und gründete in dem ca. 30km entfernten Erer-Tal vier Dörfer, wo die Menschen siedeln konnten. Von nun an begann die kontinierliche Arbeit Böhms in Äthiopien. Mit den Aufgaben und der gestiegenen Verantwortung benötigten der Künstler und seine Unterstützer ein rechtliches Korsett und so wurde 1989 in der Schweiz die Stiftung Menschen für Menschen gegründet, welche 1981 schon zuvor in Deutschland als Hilfsorganisation ins Leben gerufen worden war. Doch was ist eigentlich der Antrieb eines Menschen, wie Karlheinz Böhm, eine Aufgabe auf sich zu nehmen, welche überaus verantwortungsvoll ist und die darüber hinaus einen großen Teil der eigenen Zeit und der eigenen Energie beansprucht?

Äthiopienkenner Karlheinz Böhm

“Als Motivation dient mir das kleine Wort WUT – Wut über die ungerechte und menschenverachtende Diskrepanz zwischen Arm und Reich,” lautet die Antwort des über 80jährigen Helfers.

Heute ist die Stiftung Menschen für Menschen in neun Regionen Äthiopiens aktiv und leistet Hilfe unter dem Gesichtspunkt der “integrierten ländlichen Entwicklung”. Das von der Hilfsorganisation entwickelte Konzept berücksichtig die Verzahnung ganzheitlicher Projekte, wie den agrar-ökologischen Anbau, den Ausbau des Gesundheitswesens, den Bau von Brunnen und die Errichtung  von Schulen.

Äthiopien kennenzulernen mag aus heutiger Perspektive noch nicht realisierbar sein. Dennoch gibt es eine wunderbare Alternative. Der Onlineadventskalender der Stiftung Menschen für Menschen vermittelt jeden Tag neue Eindrücke und Kenntnisse. So erfährt man, wie Weihanchten in Äthiopien gefeiert wird, wie man dort den Kaffee zubereitet, lernt König Salomo und die Königin von Saba kennen und begegnet Bildern aus einer anderen Welt. So z. B. die Kirchengemälde des Gotteshauses Debre Birhan Selassie in Gondar. 104 Engel wachen hier über die Geschicke der Besucher. Und gleichgültig, wo man sich auch befinden mag. Ein Engel schaut auch immer auf Dich! Lernen Sie einfach mal Äthiopien kennen. Begeben Sie sich auf die Reise in ein fernes Land, ohne die Heimat verlassen zu müssen.

Die PR>Indianer wünschen dem Onlineadventskalender der Stiftung Menschen für Menschen viele wissbegierige Besucher und freuen sich auf die Begeisterten, welche Äthiopien zu neuer Kraft verhelfen.

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Ein Kommentar

Okt 20 2009

Die Frage wird mit einem uneingeschränkten “es kommt darauf an” beantwortet!

Autor: Ludger Brenner. Abgelegt unter NPO-Blogparade

Es kommt darauf an ...

Es kommt darauf an ...

In der 11. Runde der NPO-Blogparade durften die PR>Indianer die Frage an die Runde stellen, welche da lautete: Ist es ebenso kleinen (lokalen/regionalen) NPOs möglich, Partnerschaften in Form des Soziosponsorings einzugehen oder ist dies eher eine Sponsoringart, welche den großen NPOs vorbehalten ist?

Hintergedanke dieser Frage war die Überlegung, dass es bei zunehmender Spezialisierung innerhalb der Unternehmenskommunikation ebenfalls die Corporate Social Responsibility (CSR) miteinbezogen werden und daher auch eine Berücksichtigung kleinerer NPOs in Betracht gezogen werden könnte (Nischenkommunikation).

Christian Henner-Fehr (Das Kulturmanagement Blog) transferiert die Fragestellung in den Bereich der Kultur, in welcher durchaus eine vergleichbare Problemlage existiert. Er führt an, dass z. B. die Wiener Staatsoper, als international gewichtiges Konzerthaus, die  Gewinnung von (dauerhaften) Sponsoren leichter vollziehen kann als eine kleine, freie Bühne oder ein Kammerorchester. Als Grund führt Henner-Fehr die ungleich höhere Reputation der weltweit bekannten Oper an.

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Sep 15 2009

Das Sozialsponsoring – Der Dialog mit dem Partner. Eine Möglichkeit für kleine NPOs?

Autor: Ludger Brenner. Abgelegt unter NPO-Blogparade

Sponsor und wie gewinne ich sie?

Sponsor und wie gewinne ich sie?

Das Sozialsponsoring oder auch Soziosponsoring ist eine weitere Möglichkeit für Non-Profit-Organisationen an Mittel zu gelangen. Gerade in einem wirtschaftlich schwierigen Umfeld sind Strategien gefragt, welche Empfänger und Geber von Leistungen auf eine andere, eine partnerschaftliche Ebene stellen.

Dabei spielt im Unterschied zu den anderen Sponsoringarten der Gedanke des Förderns eine gewichtigere Rolle. Während das reine Sponsoring in der Art der Kommunikation eher einer Einbahnstraße gleicht – es werden ausschließlich externe Kommunikationsziele verfolgt –, so bietet das Soziosponsoring die Möglichkeit der direkten Beeinflussung der Unternehmenskultur. Die aus dem Ökosponsoring übertragene Definition von Bruhn verdeutlicht dies: „[...] die Verbesserung der Aufgabenerfüllung im sozialen Bereich durch die Bereitstellung von Geld-/Sachmitteln durch Unternehmen, die damit auch (direkt oder indirekt) Wirkungen für ihre Unternehmenskultur und -kommunikation erzielen wollen.“

Die in diesem Zusammenhang gestellte Frage lautet:

Ist es ebenso kleinen (lokalen/regionalen) NPOs möglich, Partnerschaften in Formen des Soziosponsorings einzugehen oder ist dies eher eine Sponsoringform, welche den großen NPOs vorbehalten ist? Wenn ja, gibt es entsprechende Beispiele aus der Praxis und wie könnte die Ansprache/eine erste Kontaktaufnahme an den potentiellen (lokalen) Sponsoringpartner gestaltet werden?

Zum besseren Verständnis vorher noch einige Überlegungen zum Sozialsponsoring:

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