Archiv für das Tag 'hilfsorganisationen'

Jan 14 2010

Social Media statt SuperBowl

Autor: Ludger Brenner. Abgelegt unter Social Media

Da tut sich was...

2009 wird von vielen Bloggerkollegen als das Jahr des Durchbruchs der Sozialen Medien bezeichnet. Twitter, Facebook und Co. sind in fast aller Munde und allmählich verstehen es auch die ersten Unternehmen, sinnvoll mit den neuen Möglichkeiten umzugehen. Gerade die niedrigen Hürden, wie geringe Produktionskosten und -prozesse, die unaufwendige Veröffentlichung und Verbreitung in den verschienden Kanälen oder die einfache Zugänglichkeit der Tools zogen eine Stagnation in der Nutzung klassischer Medien nach sich.

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Dez 22 2009

Der PR>Indianer Adventskalender-Check XXI – Das Social Web fängt auf

Die Welt zu einem besseren Ort machen ...

Die Welt zu einem besseren Ort machen ...

Eigentlich ist mit dem Begriff  “Social Web” oder auch dem “Web 2.0″ das Interagieren von User zu User auch auch von Firmen zu ihren Zielgruppen gemeint. Die neuen technischen Standarts ermöglichen es, dass wir besser – partiell auch ich Echtzeit – miteinander kommunizieren können. Es ist uns möglich jederzeit und von jedem Ort aus, anderen unsere Gedanken mitzuteilen oder auch Empfehlungen für ein Produkt auszusprechen. Über Twitter verweisen wir mittels gekürzter Links auf weitere Informationen, die uns gerade beschäftigen und erhalten weitere Verweise, die das Vertiefen in ein Thema vereinfachen.

Zahreiche Communities existieren nebeneinander und bilden in ihrer Gesamtheit die vielzitierte vernetzte Welt. Dabei wächst die Anzahl derer, die das Web mit Inhalten bestücken. So werden z. B.  bei Youtube täglich über eine Milliarde Videos betrachtet und auch weiterempfohlen. Die berühmte Encyclopedia Britannica enthält in ihrer aktuellen Ausgabe ca. 65.000 Artikel. Die englischsprachige Website Wikipedia hält über 3,1 Millionen Beiträge dagegen. Und wäre das Social-Network-Portal Facebook ein  Staat, so würde es mit seinen über 300 Millionen Mitgliedern mit den USA um den Platz der drittgrößten Nationen wetteifern.

Genug der Fakten. Die Erkenntis ist, dass das Internet auf dem Vormarsch ist und damit auch den Spendenmarkt nachhaltig beeinflussen wird. Die Tage des Überweisungsträgers, welcher umständlich per Hand ausgefüllt werden muss sind gezählt. Gerade die Generationen, die mit PC und dem WWW aufgewachsen sind entscheiden von Fall zu Fall, welcher Organisation sie ihre Aufmerksamkeit und möglicherweise auch ihr Kapital überlassen.  Dabei spielt das Thema der Transparenz eine immer größer werdende Rolle.

Das Portal betterplace.org, welches vor zwei Jahren von Till Behnke, Philip Baier, Moritz Eckert, Georg Friedrich, Axel Kuzmik und Bodo Sieber entwickelt und online gestellt worden ist, bietet, entsprechend des Userverhaltens, die Möglichkeit sich einerseits über bestehende Hilfsorganisationen zu informieren und gegebenenfalls sofort eine Spende zu entrichten und andererseits haben kleine wie große Hilfevereine und -stiftungen die Chance sich und ihre Projekte zu präsentieren. Somit ist ein Weg geschaffen worden, Anbieter und Interessenten zusammen zu bringen und das ohne Umwege. Auch dem Thema Transparenz wird Rechnung getragen. Durch das Spendensiegel des Deutschen Zentralinstituts für soziale Fragen (DZI) oder der Anerkennung der Gemeinnützigkeit durch das Finanzamt kann nachvollzogen werden, dass die gelisteten Organisationen die wirtschaftlichen Absichten auch tatsächlich verfolgen.

Der Onlineadventskalender von betterplace.org folgt der Devise des Web 2.0: Hinter den Türchen verstecken sich Hilfsorganisationen, welche ein besonderes Anliegen haben oder Projekte realisieren wollen. Diese werden kurz geschildert und man kann sich nun dafür entscheiden einen Betrag freier Wahl zu spenden – einfach und unkompliziert. Die grafischen Darstellungen belegen, welche Gelder, wofür schon gesammelt worden sind und welcher Betrag noch fehlt. So macht es durchaus Sinn ebenfalls einen Blick hinter die Kaländerblätter zu werfen, welche älteren Datums sind. Bedeutend ist, dass betterplace.org verspricht, die Spenden zu 100% an die vorgestellten Projekte weiter zu leiten.
Ebenso ist es den Machern gelungen, das Anliegen mit wirtschaftsorientierten Unternehmen zu verknüpfen. So kann man die Verweise und Links auf vielen Unternehmensseiten finden. Darunter bedinden sich Wirtschaftsgrößen wie Otto.de oder Die Zeit.

Die PR>Indianer wünschen dem Onlineadventskalender von betterplace.org viele helfende Menschen, die die Welt zu einem besseren Ort wandeln möchten.

Bildquelle: © F. Gopp / PIXELIO

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Dez 17 2009

Der PR>Indianer Adventskalender-Check XVI – Der Anfang einer guten Entwicklung

Eine gute Entwicklung

Eine gute Entwicklung

Eine Welt ohne Hunger und Armut  ist die Vision der Welthungerhilfe. Ausgelöst durch eine Hungerkatastrophe in Indien zu Beginn der 1960iger Jahre , welche die Weltöffentlichkeit sehr bewegte, rief der damalige Präsident der Welternährungsorganisation Dr. Binay Sen zu einer internationalen Kampagne gegen die Not aus. “The Freedom from Hunger Campaign” hatte zum Ziel dass, nicht staatliche Organisationen aus allen Teilen der Welt in dauerhafter gemeinsamer Kooperation, den Hunger bekämpfen. 1962 entstand in Deutschland auf Bestreben des damaligen Bundespräsidenten Heinrich Lübke ein Komitee, welches später in die Deutsche Welthungerhilfe umbenannt worden ist. In mehr als vierzig Jahren wurde die Deutsche Welthungehilfe in über 5.500 Projekten tätig und konnte so Millionen von Menschen eine ausreichende Ernährung gewährleisten.

Auch die zu den großen Hilfsorganisationen zählende Welthungerhilfe hat den Schritt in die Neuen Medien vollzogen und präsentiert auch 2009 ihren Onlineadventskalender. Schlicht in der Aufmachung, zeigt er sich gleich auf der Startseite der Organisation. Schlicht und dennoch effektiv.
In den Farben des Verbandes erblickt man auf der Startseite 24 grüne Christbaumkugeln. Hinter jedem Türchen – pardon: Kugel – verbirgt sich eine Frage, welche sich mit den inhaltlichen Themen der Welthungerhilfe oder den ursächlichen Zusammenhängen von Notsituationen befasst. Der Betrachter kann aus den bereitgestellten Antworten die vermeintliche Lösung markieren und nimmt somit an der Verlosung eines kleinen Tagespreises teil. Der Clou ist, dass man sich natürlich auch ein wenig Hilfe anlesen kann, welche bei der korrekten Beantwortung der Frage dienlich ist. Jede Adventschristbaumkugel ist mit einem entsprechenden Beitrag auf dem Blog der Hilfsorganisation verknüpft. Auf diese Weise ist sichergestellt, dass der Nutzer nicht nur Informationen über die eigentliche Website zur Arbeit der Deutschen Welthungerhilfe erhält, sondern auch tiefergehende thematische Einblicke und Hintergrundinformationen bereit gestellt bekommt. So sind wunderbar zwei Onlinepräsenzen ein und derselben Urheberschaft miteinander verwebt. Der Betrachter bleibt im Thema und kann sich damit besser mit der Arbeit und den Hilfsangeboten identifizieren.

Die PR>Indianer wünschen dem Onlineadventskalender der Deutschen Welthungerhilfe begeisterte Ratefans und interessierte Leser.

Bildquelle: Deutsche Welthungerhilfe

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Dez 09 2009

Der PR>Indianer Adventskalender-Check VIII – Paid Content: Es geht auch anders

Überraschung - Betrachten beglückt

Überraschung - Betrachten beglückt

Während die Medienbranchen, Journalisten, Blogger, Verlage und andere Experten darüber nachdenken, wie man Inhalte im Web zugänglich machen und den Urheber dennoch für seine Leistungen entlohnen kann, macht es ein Profit-Unternehmen mit Sitz in Köln und Westminster (USA) vor. In ihrem Onlineadventskalender gehen sie jedoch einen Schritt weiter. Die generierten Einnahmen gehen nicht an den Urheber (was sich sicherlich bei dem Konzept auch rechnen würde),  sondern an Kinderhilfsorganisationen.

Sie nennen sich die Konzeptbäckerei und die genutzen Zutaten für ihre Art des Marketings sind vortreffliche Gewürze mit exotischen Namen, wie Guerilla, Social Media, Viral, Digital oder Crossmedia. Die conceptbakery, eine Agentur für Marketing mit Fokus auf die Neuen Medien hat sich diese Aktion erdacht.

Wie ist nun das Rezept für diesen sauber gelösten Adventskalender?

  1. Man packe hinter 24 Türchen einen Film mit stark erhöhtem Spassfaktor.
  2. Gewinne Sponsoren, welche das Projekt unterstützen und blende in jeden Film deren Logo ein.
  3. Verbreite das Vorhaben über die Kanäle des Mitmach-Webs.
  4. Animiere die Zusschauer, die Filme zu betrachten, um damit weitere Werbeinnahmen zu gewinnen.
  5. Freue Dich über die rege Aufmerksamkeit, welche Deine Aktion auslöst und erziele damit weitere Verlinkungen.
  6. Verteile das gesammelte Geld (das der Sponsoren und der Filmbetrachter) zu 100% an die beabsichtigten Hilfsorganisationen.

Mit dieser Aktion ist dem Team der conceptbakery eine wunderbare Kooperation zwischen dem Design Team, den Filmproduzenten, den Sponsoren und den Rezipienten gelungen. Die Filme sind nicht nur unterhaltsam, sondern haben ebenfalls einen künstlerischen Einschlag, welcher den täglichen Besuch des Onlineadventskalenders wert ist.

Die PR>Indianer wünschen viel Erfolg und freuen sich über die gelungene Aktion.

Weitere Informationen:

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