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Jul 14 2009

Auch Hunde vor Beißattacken schützen

Autor: Arifi. Abgelegt unter Über die Autoren

Kleiner Hund ganz skeptisch

Kleiner Hund ganz skeptisch

Immer wieder tauchen in den Nachrichten Berichte über Beißattacken von Kampfhunden auf. Opfer dieser aggressiven Tiere sind häufig Kinder, die danach mit schweren Wunden und Entstellungen zu kämpfen haben. Nicht zu vergessen sind hierbei auch die seelischen Verwundungen und wahrscheinlich lebenslange Ängste.
Da ich selbst Hundehalterin bin, habe ich das Thema in den Medien mit besonderem Interesse verfolgt und war sehr froh darüber, dass in diesen Fällen sofort gehandelt wurde …

Anders verhält es sich jedoch, wenn andere Hunde durch Beißattacken aggressiver Vierbeiner verletzt werden, oder sogar zu Tode kommen. Da ich kleine Hunderassen favorisiere und absolut der Meinung bin, dass diese für eine Haltung in der Stadt, vor allem in einer Etagenwohung auschließlich in Frage kommen, bin auch ich schon oft in die Situation geraten, meinen Hund vor größeren Hunden schützen zu müssen. Trotz Leinenpflicht laufen unzählige Hunde unangeleit mitten in der Stadt herum und auch hierbei finden sich immer wieder Kampfhunde.Vor einigen Jahren musste ich mich an das Ordungsamt gemeinsam mit anderen Hundebesitzern meines Stadtteiles wenden, da gleich mehrere Kampfhunde ohne Leine durch unseren Bezirk liefen und wir uns mit unseren Tieren kaum vor die Tür trauten. Nach einigen Beißattacken sammelten wir Unterschriften und baten beim Fachbereich Recht und Ordnung darum, diese Halter zu verwarnen. Trotz Hartnäckigkeit unsererseits, passierte nichts. Wir bekamen keine Hilfe. Vor drei Wochen geschah es nun, dass ein 9 Jahre altes Rauhhaardackelweibchen von einem Kampfhund ohne Vorwarnung in der Luft zerrissen wurde. Wieder bemühte sich der Halter um die Hilfe der Abteilung für Recht und Ordnung – bis jetzt ohne Erfolg. Ich bin erschüttert darüber, wie alleine man gelassen wird und zusehen muss, wie Menschen, die sich wissentlich über das Gesetz hinwegsetzen damit durchkommen.
Leider hat man als Hundebesitzer viele Pflichten, aber keine Rechte. Muss erst ein Kind zu Schaden kommen, damit gehandelt wird?

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